Zweimal insolvent, jetzt 20 Millionen Umsatz im Monat mit digitalen Produkten: Was wir daraus lernen können
Erstellt von Markus Best · Lesezeit 6 Minuten · 26. September 2026
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Ich habe mir vor ein paar Wochen ein Interview mit Marina Bückle angesehen. Sie und ihr Ehemann waren Zweimal insolvent, haben beide Male alles verloren. In den 80ern/ 90ern hat sogar der Altkanzler Helmut Kohl Ihre Strickwaren auf wichtigen Terminen getragen. Heute macht ihr neues Unternehmen über 20 Millionen Umsatz im Monat. Was mich daran am meisten beeindruckt hat, ist nicht die Zahl. Es ist, dass sie beide Male wieder aufgestanden ist. Und dass sie in jedem Interview sagt: Der Unterschied zwischen denen, die es schaffen, und denen, die aufgeben, ist nicht Talent oder Glück. Es ist, dass sie einfach weitergemacht haben.
Das klingt erst mal banal. Aber wenn du selbst schon mal etwas ausprobiert hast und nach ein paar Wochen oder Monaten kein Ergebnis gesehen hast, weißt du, wie schwer das ist. Dieses Gefühl, dass nichts passiert. Dass du Zeit investierst, die du nicht hast. Dass du dich vielleicht dumm vorkommst, weil alle anderen scheinbar schneller vorankommen.
Genau deshalb will ich heute darüber schreiben, was wir aus solchen Geschichten wirklich mitnehmen können. Nicht als Motivation für einen einmaligen Sprint, sondern als konkrete Strategie, wenn du gerade am Anfang stehst oder schon einmal oder mehrfach gescheitert bist und überlegst, ob du es nochmal versuchst.
Warum die meisten zu früh aufgeben
Die meisten Menschen geben nicht auf, weil sie faul sind oder kein Durchhaltevermögen haben. Sie geben auf, weil sie nicht wissen, ob das, was sie tun, überhaupt funktioniert. Wenn du nicht siehst, dass sich etwas bewegt, fühlst du dich wie in einem dunklen Tunnel ohne Lichtpunkt am Ende.
Das war auch bei mir so, als ich angefangen habe, nebenberuflich online Geld zu verdienen. Die ersten Wochen passierte gefühlt nichts. Ich habe mich abends hingesetzt, Tutorials geschaut, mich auf Plattformen angemeldet, hier und da etwas ausprobiert. Und nach einem Monat hatte ich vielleicht eine Handvoll Euros verdient. Da fragst du dich schon: Warum mache ich das überhaupt?
Der entscheidende Punkt ist: Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen "es passiert nichts" und "es passiert noch nichts". Aber von außen sieht beides ertsmal gleich aus.
Was du in den ersten Wochen wirklich tun solltest
Statt auf das große Ergebnis zu warten, brauchst du kleine, messbare Schritte. Etwas, das du kontrollieren kannst. Nicht "ich will nächsten Monat 500 Euro verdienen", sondern "ich will diese Woche drei Plattformen testen und herausfinden, welche mir am meisten liegt".
Als ich das verstanden hatte, hat sich alles verändert. Ich habe mir ein Notizbuch genommen und jeden Tag eine Zeile aufgeschrieben: Was habe ich heute gemacht? Was habe ich gelernt? Was funktioniert nicht? Das waren oft nur zwei Sätze. Aber nach zwei Wochen hatte ich eine Liste von Dingen, die ich wusste. Und das Gefühl, dass ich vorankomme, auch wenn das Bankkonto noch nicht davon erzählt.

Wenn du zum Beispiel mit Online-Umfragen startest, kannst du dir vornehmen, in der ersten Woche fünf seriöse Plattformen zu finden und dich anzumelden. In der zweiten Woche testest du, welche wirklich auszahlen und welche nur Zeit fressen. Genau solche konkreten Systeme helfen dir, die Anfangsphase zu überstehen, in der sich noch nichts groß tut. Für viele, die einen einfachen Einstieg ohne eigenes Produkt suchen, ist das Online-Umfragen-System ein guter Startpunkt: Es zeigt dir Schritt für Schritt, welche Plattformen seriös sind, wie du deine Zeit sinnvoll einsetzt und welche Fehler du von Anfang an vermeiden solltest.
Der häufigste Fehler: Zu viel auf einmal wollen
Ich sehe das immer wieder. Jemand startet voller Energie, meldet sich auf zehn Plattformen an, will gleichzeitig einen Blog aufbauen, einen YouTube-Kanal starten und Affiliate-Links streuen. Nach drei Wochen ist die Luft raus, weil nichts davon richtig läuft.
Das Problem ist nicht, dass du zu wenig machst. Das Problem ist, dass du dich verzettelst. Du hast keine Ahnung, was funktioniert und was nicht, weil du nichts lang genug testest. Und du hast kein Erfolgserlebnis, weil überall nur ein bisschen was passiert.
Was mir geholfen hat: Ich habe mir eine Sache herausgesucht. Eine einzige. Und die habe ich vier Wochen lang gemacht. Jeden Tag ein bisschen. Nicht perfekt, nicht mit großem Plan. Einfach dranbleiben. Und nach vier Wochen wusste ich genau, ob es für mich funktioniert oder nicht. Je nachdem, um was für eine Art Business es sich handelt. Mit Umfragen kannst du auf jeden Fall schnell einsteigen.
Woran du merkst, dass du auf dem richtigen Weg bist
Das ist die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird. Wie erkenne ich, ob ich weitermachen soll oder ob ich meine Zeit verschwende?
Hier ist meine ehrliche Antwort: Du merkst es nicht am Geld. Zumindest nicht am Anfang. Du merkst es daran, dass du jeden Tag ein kleines Stück klarer siehst. Dass du letzte Woche noch keine Ahnung hattest, wie eine bestimmte Plattform funktioniert, und heute kannst du es jemandem erklären. Dass du gestern einen Fehler gemacht hast und heute weißt, wie du ihn vermeidest.
Das ist der Fortschritt, der zählt. Und wenn du den siehst, bleib dran.
Was du diese Woche konkret tun kannst
Du brauchst keinen perfekten Plan. Du brauchst einen ersten Schritt. Und zwar einen, den du heute noch machen kannst.
Nimm dir ein Blatt Papier. Schreib obendrauf: Was will ich in vier Wochen über das Thema wissen? Nicht: Wie viel will ich verdienen. Sondern: Was will ich gelernt haben? Welche Plattform funktioniert für mich? Welche Strategie passt zu meinem Alltag? Was sind die typischen Fehler, die ich vermeiden will?
Und dann fang an. Eine Plattform. Ein Tutorial. Ein Test. Jeden Tag ein bisschen. Und nach einer Woche schaust du zurück und schreibst auf, was du gelernt hast.
Das klingt nach wenig. Aber nach vier Wochen hast du mehr Klarheit als 90 Prozent der Leute, die irgendwann mal angefangen haben und wieder aufgehört haben, weil sie nicht wussten, ob es funktioniert.
Der Unterschied zwischen Scheitern und Aufgeben
Marina Bückle ist nicht deshalb erfolgreich, weil sie nie gescheitert ist. Sie ist erfolgreich, weil sie nach dem Scheitern nicht aufgehört hat zu lernen. Nach der ersten Insolvenz hat sie analysiert, was schiefgelaufen ist. Nach der zweiten auch. Und beim dritten Mal hatte sie genug gelernt, um es anders und viel besser zu machen.
Das heißt nicht, dass du zweimal pleitegehen musst, um Erfolg zu haben. Es heißt, dass Scheitern nur dann zum Problem wird, wenn du nichts daraus mitnimmst. Wenn du nach drei Wochen aufhörst, weil es nicht sofort klappt, hast du nichts gelernt. Wenn du nach drei Wochen aufhörst, weil du gemerkt hast, dass diese eine Methode nicht zu dir passt und dann die nächste testest, hast du etwas gelernt.
Das ist einfach der große Unterschied.
Was bleibt
Ich weiß nicht, ob du auch in einem Jahr 20 Millionen Umsatz machst. Ehrlich gesagt, ich auch nicht. Aber ich weiß, dass du in vier Wochen mehr wissen kannst als heute. Dass du in drei Monaten eine Routine haben kannst, die dir jeden Monat ein bisschen mehr Geld bringt, ist schon ein Erfolg. Außerdem, dass du in einem Jahr zurückblicken und sagen kannst: Ich habe weitergemacht und nicht aufgegeben. Darauf kannst du stolz sein.
Das ist das Einzige, was du wirklich kontrollieren kannst. Nicht das Ergebnis. Nicht die Zahl auf dem Konto. Aber ob du dranbleibst oder nicht. Und das reicht. Bitte vergiss nie, Erfolg ist eine Treppe, keine Tür.
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